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Jede, noch so kleine Spende hilft, die Bedingungen für Kinder und deren Familien
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Bei Beträgen bis 300,- € reicht der Überweisungsbeleg als Spendenquittung, darüber stellen wir eine Spendenquittung aus.
Herzlichen Dank!

Empfänger: Europäische Sportakademie    IBAN: DE54 5855 0130 00007174 96   BIC: TRISDE55XXX ( Sparkasse Trier )

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FAIR IM SPORT • 1. Tour-Etappe von Trier nach Perl

18. Juni 2026

Die erste Etappe führt die jugendlichen Teilnehmer mit ihren Betreuern auf dem Fahrrad durch das römische Trier. Die aktuellen Straßenbaumaßnahmen lassen einen Stopp an der Porta Nigra nicht zu und verlagern die Route zur kaiserlichen Basilika in die Oststadt. Über das Gartenfeld rollt der Tross am kurfürstlichen Palais vorbei zur Konstantinbasilika mit Fotostopp an der römischen Aula (die heutige evangelische Kirche zum Erlöser) und im Palastgarten vor der Rokoko-Kulisse der Fürstbischöfe des 17. und 18. Jahrhunderts.

Über die Südstadt gehts ans Moselufer, wo wir die Römerbrücke - die älteste Flussbrücke Deutschlands aus dem 2. Jahrhundert - rechts liegen lassen und dem neu ausgebauten Radweg moselaufwärts folgen. Linksseitig grüßt die aus dem 12. Jh. stammende Benediktinerabtei St. Matthias mit dem Apostelgrab. Mit der Vorbeifahrt an der Stauhaltung der Mosel bei Feyen verlassen wir Trier. In der Nachbarstadt Konz waren auch die Römer beheimatet. In Blickweite der heutigen Saar-Mosel-Mündung residierte Kaiser Valentinian im 4. Jh. in seiner Kaiservilla "Contionacum" (Dichter Ausonius in "Mosella).

Über die Brücke an der Saarmündung führt die Strecke und folgt der Saar flussaufwärts. An der Staustufe in Hamm wird die Saar überquert und folgt dem künstlichen Kanal. Die Radler passieren in Sichtweite bis zur nächsten Stauhaltung in Schoden zwei der renommiertesten deutschen Weingüter - "von Othegraven" in Kanzem (Günther Jauch) und "Van Volxem" in Wiltingen (Roman Niewodniczanski) - in vino veritas!

Der nächste Ausflugstipp liegt an der Strecke - Kanuverleih in Schoden - auf dem Oberstau der Saar mit dem Paddel unterwegs. Nach dem Passieren des Sportboothafens in Höhe von Niederleuken - der Heimat unseres Radmechanikers Manfred - kommt der nächste Fotostopp in Sichtweite. Es ist die gut erhaltene Saarburg, die einen Ausflug lohnt und wo der Besucher hervorragende italienische Küche präsentiert bekommt. Saarburg mit der kleinteiligen Altstadt am Wasserfall der Leuk und den Aussichtpunkten an der Kirche St.Laurentius und der Burg lädt zum Verweilen ein.

Die Strecke folgt dem Saarufer auf einer ersten, eher unspektakulären Saarschleife. Aus der Höhe grüßt die Eremitenklause bei Kastel-Staadt; es ist die Grabstätte des Blinden Königs Johann von Böhmen (13. Jh.) und wurde erbaut von dem berühmten preußischen Architekten Schinkel. Die Staustufe Serrig ist ein weiteres Superlativ; es ist die höchste Stauhaltung in Deutschland mit 14,5 m Fallhöhe. Das nächste Highlight liegt an der linken Bergseite - das Hartsteinwerk Düro - welches sich hier atemberaubend in den Berg frisst. Die Landesgrenze ist erreicht und an Saarhölzbach vorbei folgt der Radweg der Straße zur Mittagspause in Mettlach (km 46) im Schatten der Porzellanmanufaktur Villeroy & Boch.

Mettlach ist das Tor zur berühmten Saarschleife und war schon mehrfach Gastgeber der Fairplay-Tour. 

Nach der wohlverdienten Pause radeln die Teilnehmer auf dem unbefestigten Radweg die Saarschleife; im vergangenen Jahr war die Tour Gast in Orscholz und konnte die Saarschleife von oben genießen.

In Dreisbach steht den jungen Radler die erste Herausforderung des Tages bevor - der Anstieg auf den Saargau nach Tünsdorf mit 220 Hm auf ca. 6 km (km 60). Es folgt ein welliges Profil bis km 65 mit der Überquerung der Autobahn A8 am Schneeberg (420m); es handelt sich hierbei um eine wichtige Pendlerroute im Dreiländereck zwischen dem Saarland, Frankreich und Luxembourg. 

Die letzten 5 km verläuft die Route über Wirtschaftswege bis zum Ziel - das deutsch-luxemburgische Schengen-Lyzeum in Perl (70 km).