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Spenden Sie für das Tour Projekt:

Jede, noch so kleine Spende hilft, die Bedingungen für Kinder und deren Familien
im Partnerland Ruanda zu verbessern! Die Spende fließt in das jeweilige Tourprojekt.

Bei Beträgen bis 300,- € reicht der Überweisungsbeleg als Spendenquittung, darüber stellen wir eine Spendenquittung aus.
Herzlichen Dank!

Empfänger: Europäische Sportakademie    IBAN: DE54 5855 0130 00007174 96   BIC: TRISDE55XXX ( Sparkasse Trier )

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26 - 2.Etappe Perl-Junglinster

03. Juli 2026

Am Morgen in Perl ist eigentlich alles wie immer auf einer Fairplay-Tour. Das Gewusel beginnt in der Halle beim Aufwecken nach 6 Uhr, dem Räumen des Schlafplatzes, dem Kontrollieren des Ladezustandes des Handy's usw. usw. Nach der Toilette Tasche packen und ab zum LKW in die Reihe zu einräumen. Der oder die Andere checken schon einmal die Räder. Und dann das warten, dass das Frühstück startet.

Gleichzeit sind die Betreuer und die Helfer im Tourtross ihre "gewohnten" Abläufe am organsieren. Das ganze Tun wird natürlich immer wieder unterbrochen von allen möglichen Fragen der Teilnehmer - an wen - natürlich regelmäßig an Kaspar - unseren Helfer für alle Fälle. 

Und dann sind auch schon wieder Alfons und Manni - unsere Chefmechaniker - am Werk. Heute ist es eine SRAM-Schaltung, die dann kurz vor dem Start noch neu eingestellt werden muss, damit der Radler mit starten kann. Sie werden natürlich unterstützt von unserem Raini.

Der Perler Bürgermeister stattet uns im Rahmen des Frühstücks noch einen Besuch ab und dankt Klaus Klaeren für das tolle Projekt, das immer wieder Station in Perl am Schengenlyceum macht und immer willkommen sein wird.

Und dann pfeift Guide Harro zum Start: 1x fertigmachen, 2x einsortieren in die Gruppe, 3x los gehts.

Steil geht die Strecke hinab nach Perl ans Moselufer und unter der Grenzbrücke auf dem Radweg Richtung Apach. Die Grenze wird passiert und schon stehen wir am Pariser Wahrzeichen - der 7m hohen Replik des Eiffelturms.

Ein Foto gehört zum Pflichtprogramm. Mit einer Runde über Sierck-les-Bains sind wir heute Morgen in der Region Grand-Est in Frankreich. Nach der Moselquerung gehört die Straße uns, da sie bis zur Grenze wegen Straßenbauarbeiten gesperrt ist.

Temperaturbericht: Start bei 20 Grad - nach 10 km beim Grenzübertritt nach Luxembourg schon gefühlte 28-30 Grad.

Der nächste Pflichtbesuch sind die Stelen am Schengen-Museum und an der historischen Marie-Astrid, die am Ufer dauerhaft als Denkmal zum Schengenvertrag vertäut ist. Die Betreuer achten darauf, dass die Radler viel trinken und unsere Service-Fahrzeuge stellen das Wasser für das Auffüllen der Flaschen zur Verfügung. 

Der nächste Streckenabschnitt wird dann schon eine größere Herausforderung, da Temperaturen weit über 35 Grad gemeldet sind. Es geht an der Mosel nach Norden mit ganz leichtem kühlenden Gegenwind. Wir tangieren u.a. die Orte Remich, Wormeldingen, Ehnen, Grevenmacher und Mertert. In Ehnen ist eine längere Wasserpause im Spielpark am schattigen Ufer.

Unweit unserer Rast wird ein ehemaliges Bauernhausensemble in das "Wainhaus Ehnen" umgestaltet. Moderne Architektur von "Valentiny" trifft auf historische Bausubstanz in neuzeitlichem Glanz. Ausführende Firmen sind u.a. die Schreinerei Annen aus Manternach, bei der wir heute noch auf ein Highlight der modernen Handwerkskunst treffen werden.

Wir sind alle froh, dass Michael im Gewerbegebiet Fausermillen im Syretal (nach Mertert) einen schattigen Platz bei der Firma Feuerloft findet. Die Räder parken im Parkhaus und der Stand mit dem Mittagssnack hat auch einen schattigen Platz gefunden - vielen Dank an die tolle und unkomplizierte Unterstützung der Verantwortlichen von Feuerloft.

Das "romantische Syretal" verdeckt etwas sein welliges Profil nach Manternach. Und schon ist die Gruppe am "Gürteltier" in Manternach.

Der Chef der Firma Annen, die heute wg. dem Nationalfeiertag am morgigen Dienstag einen Brückentag hat und geschlossen ist, lässt es sich nicht nehmen, den Radlern dieses tolle Objekt kurz vorzustellen. Es ist wohl eine Herzenangelegenheit des Bauherrn, der hier für das klassische Handwerk ein Vorzeigeobjekt erstellt. 

Die Werk- und Produktionshalle dient für etwa 150 Mitarbeiter als Arbeitsplatz, der weit über Luxembourg hinaus mit seinen Produkten bekannt ist.

Über Wecker und Olingen geht es an der Syre und der Bahnstrecke entlang nach Betzdorf zur Inklusionseinrichtung Stift Elisabeth. Hier werden wir herzlich von den Bewohnern und der Einrichtungsleitung empfangen.

Es wird eine lange und interessante Mittagspause mit vielen Begegnungen der Teilnehmer mit den in der Einrichtung lebenden Menschen. Die Kantine hat lecker angerichtet. Es gibt - Gott sei Dank - Spaghetti Bolognese - hurra. Aber neu in der Kombi ist das Eis als Nachtisch - Super!

Nachdem wir gemeinsam das Puzzle der Großregion gelöst haben und alle Kettcars wieder zurückgestellt haben, verabschieden wir uns von der Einrichtung - vielen vielen Dank!

Es sind dann noch 10 km - aber ständig bergauf - nach Junglinster. Die Hitze folgt uns gnadenlos - aber wir trotzen ihr - und wir kommen an.

Die Mehrzweckhalle in Junglinster ist unser Übernachtungsanker. Das Innenklima ist durchaus auszuhalten. Das Abendessen wird sehr gelobt von den Teilnehmern und das Mousse au Chocolat und die Pfirsiche sind das Highlight am Abend.

In gemütlicher Runde verabschieden die Betreuer außerhalb der Halle den "Brückentag". Es ist jetzt 23 Uhr und gleich gehen die abendlichen Feiern mit Feuerwerk usw. zum Nationalfeiertag los.

Jetzt zum Schluss dann noch die wenig spektakulären Daten zum Tag: 69 km, 4:05 Std im Sattel, 17 km/h, 350Hm - aber fast 40 Grad.